Bei Rüsselsheim im Wald liegen versteckt die Reste der alten Test- und Rennstrecke von Opel. Technikgeschichtliche Meriten wie ehemals schnellste Rennstrecke Europas und Austragungsort der Raketenversuche Fritz von Opels lassen sich bei Wikipedia nachlesen. Da sämtliche Aufbauten aus Holz bestanden, lässt sich außer ein paar wenigen Fundamentresten vor allem die Fahrbahn mit den Steilkurven ausmachen. Die allerdings gut. Nach der endgültigen Schließung der Strecke 1949 wurde das Gelände renaturiert und ist heute dicht mit Wald bewachsen. An einer kleinen Stelle wurden Bäume und Humusschicht entfernt und eine Plattform mit Informationstafeln angebracht. Die Strecke ist heute Teil der Route der Industriekultur Rhein-Main.
Opel Rennstrecke. Rüsselsheim (4 von 6)
Wenn man viel mit der Deutschen Bahn unterwegs ist, hat man manchmal unverhofft das Glück in einem alten Waggon reisen zu dürfen. Und wenn man besonders viel Glück hat, dann sind diese auch noch so sauber und schick wie dieser hier. Gesehen am 16.08.2013 um 23.00 Uhr im IC von Frankfurt nach Hamburg.
Stilvoll Reisen (4 von 5)

Und für Stararchitekt Hans Kollhoff, der den gültigen Masterplan entwickelt hat, zeugen die Bestrebungen zur Neuordnung des Gebietes von „Ignoranz“.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/denkmalschutz-fuer-tlg-bauten-alexanderplatz-der-masterplan-wackelt/8640672.html

Wow, dank Herrn Kollhoff habe ich jetzt endlich verstanden was Ignoranz ist: wenn man versucht Diskussionen über einen städtebaulichen Entwurf als ignorant abzubügeln. Und wenn man dann noch die früher war ja alles besser (in diesem falle: weil die Menschen noch wussten wie man richtig über städtebauliche Entwürfe diskutiert… wtf?!)-Keule auspackt, dann gehen bei mir so manche Sympathien verloren.
Und dabei ist doch noch garnichts klar, niemand weiß was das LDA vielleicht und eventuell unter Schutz stellen will. Und selbst das bedeutet in Berlin ja nicht gerade viel (siehe aktuell der Fall der Kantgaragen in Charlottenburg).
Was ich mich, mit meinem historischen und ästhetischen Empfinden eigentlich bei der ganzen Sache frage, warum sind Weltzeituhr und Haus des Reisens nicht schon längst unter Schutz?
Die Altstadt von Greifswald verfiel in den 1980er Jahren, nach mancher Ansicht wurde dies mutwillig zugelassen. Statt der abgerissenen historischen Bausubstanz wurden anschließend ganze Straßenzüge historisierender Plattenbauten errichtet. Niedriger und etwas verspielter als in ähnlichen Projekten etwa in Berlin.
ManMan sieht bereits die Haupteigenschaften der Gebäude: Flachdächer und die Illusion von Giebeldächern durch abgeschrägte Dachkanten, unterschiedliche Höhenstaffelung, optische Zergliederung der Fassadenflächen durch abgesetzte pseudo-Risalite und generell verschiedene Putzfelder.sieht

Man sieht bereits die Haupteigenschaften der Gebäude: Flachdächer und die Illusion von Giebeldächern durch abgeschrägte Dachkanten, unterschiedliche Höhenstaffelung, optische Zergliederung der Fassadenflächen durch abgesetzte pseudo-Risalite und generell verschiedene Putzfelder.

Prora [siehe auch; und auch; und auch] bei Binz auf Rügen. KdF-Seebad, NVA-Kaserne, jetzt bald Ferienwohnungen. Wer die ursprüngliche Konzeption noch halbwegs sehen möchte, sollte sich bald auf den Weg machen.
Prora auf Rügen. Im hinteren Teil des Baus die neue Jugendherberge.

Prora auf Rügen. Im hinteren Teil des Baus die neue Jugendherberge.

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"The Long Room" in der Bibliothek des Trinity College, Dublin

"The Long Room" in der Bibliothek des Trinity College, Dublin

Flavorwire hat hier und hier Sammlungen von wunderschönen Universitätsbibliotheken. Eine nette Mischung aus alt und neu, mir fehlt zwar irgendwie irgendeine Ordnung und etwas wenig Bilder sind es auch, aber das soll mich jetzt mal nicht stören, schön isses trotzdem!

Da die Temperaturen im Moment ja fast hoch genug sind um den Winter wirklich zu vermissen kann man ja gleich an Sommer denken. In der Imagination, hier von Realities United, sieht das dann auch besser aus als es wirklich werden wird…

Baden vor dem Neuen Museum

Baden vor dem Alten Museum

Lustgarten mit Blick in Richtung des Berliner Doms

Lustgarten mit Blick in Richtung des Berliner Doms

(via Pruned)

Am letzten Samstag habe ich an dem Kongress „Euroabilder“ der Fachschaft Geschichte der Universität Mainz teilgenommen. Danke nochmal an alle Organisatoren für die nette und professionelle Veranstaltung, wie an alle Teilnehmer für die interessanten und stimulierenden Beiträge.

Hier mein Beitrag mit Powerpoint und Handout

Europe in Pictures – The Reception of Antiquity (MegaUpload)

Wie immer alles ohne Gewähr für irgendwelche Rechtschreibfehler und stilistisch nicht gewöhnliche Konstrukte, alles ist als Arbeitshilfe zu verstehen. Wenn der Beitrag fertig ist, wird er natürlich nachgereicht.

These „are probably anti-Nazi librarians hiding their books,“ he said.

(Washington Post)

… fast so gut wie das Archäologie Action Team

Ich mag Kafka, ich finde Nabokov zumindest interessant und Artefakte sind sehr cool!

(via nerdcore)