You are currently browsing the tag archive for the ‘online’ tag.

via xFuckerx

Helmut Smits, Dead Pixel, 2009: Quelle: xFuckerx

Helmut Smits, Dead Pixel, 2009: Quelle: xFuckerx

Das 82 cm² große Quadrat, welches der niederländische Künstler Helmut Smits auf eine Wiese gebrannt hat, nimmt, betrachtet mit GoogleEarth auf einer Höhe von 1 km genau ein Pixel auf dem heimischen Computerbildschirm ein. Das ist mal geobranding im wahrsten Sinne des Wortes. Eine Aussage, ganz anders als die Sowjet-Botschaften fürs All. In Zeiten, in denen Satellitenbilder auch für das normale Leben immer weiter an Wert gewinnen eine Schöne Aktion um auf die Probleme eben dieser Techniken hinzuweisen. Manipulation ist möglich und gängig. Und wenn sie schon in der Realität wirksam ist, wie dann erst im Computer?

Advertisements
Hans Scholten, Shanghai, China; Quelle: baunetz.de

Hans Scholten, Shanghai, China; Quelle: baunetz.de

Was passiert wenn ein Bildhauer beginnt, Architektur, urbane Architektur, zu fotographieren. Genau, es kommen eventuell Arbeiten heraus, die ganz besonders sensibel auf die räumlichen Massen reagieren, deren Faszination eingefangen werden soll. Die BaunetzWoche, das online-.pdf-Magazin von Baunetz.de hat eine wunderschöne Bildstrecke von Hans Scholten, den besonders Städte interessieren, welche sich alle in einer Situation rasender Veränderung befinden. Einwohnerzahlen über 1 000 000 aber keine großen Kontrollinstanzen, sondern das reine sich selbst doch irgendwie organisierende Leben.

Alphonse Bernoud, Ansicht der Piazza della Signoria mit Palazzo Vecchio und Loggia dei Lanci, 1860-62; Quelle: KHI

Alphonse Bernoud, Ansicht der Piazza della Signoria mit Palazzo Vecchio und Loggia dei Lanci, 1860-62; Quelle: KHI

Das Kunsthistorische Institut Florenz – KHI – ist ja eines der Institute die des öfteren in vorbildlicher Weise Online-Ausstellungen durchführen. Als neuestes Thema nun die photographische Sammlung des Instituts. Betreut von Almut Goldhahn wird in insgesamt sieben Kapiteln der Beginn der Photographie um 1850 erläutert und durch Werke im Besitz des KHI illustriert. Besonders interessiert uns hier natürlich wieder die Darstellung des Platzes, welche Winkel gewählt wurden, welche Elemente wichtig erschienen, wie er zur Zeit der Aufnahme benutzt wurde etc. Da werden wir noch viel durch die Sammlung stöbern müssen.

via Nerdcore

Flickr-Usr Iliazd hat eine vom Vater seiner Frau ererbte Sammlung deutscher Notgeldscheine aus den 20ern gescannt und hochgeladen. Darunter sind besonders viele signierte Stücke, z.B. auch eine des Worpsweder-Künstlerkolonie-Mitglieds Walter Müller

Walter Müller, Notgeld für die Gemeinde Worpswede, ca. 1922; Quelle: flickr

Walter Müller, Notgeld für die Gemeinde Worpswede, ca. 1922; Quelle: flickr

oder auch eine Lithographie von Klemens Brosch für die Gemeinde St. Georgen a.d. Gusen

Klemens Brosch, Notgeld für die Gemeinde St. Georgen a.d. Gusen; Quelle: flickr

Klemens Brosch, Notgeld für die Gemeinde St. Georgen a.d. Gusen, 1920; Quelle: flickr

Besonders schön finden wir ja, neben der Motivik, auch die jeweils verwandten Schriften. Da macht das Stöbern Spaß und gibt uns Hoffnung: Menschliche Kreativität wird immer vorhanden sein, wenn also erstmal der schnöde Gott Mammon etwas eingeschränkt sein wird können wir uns dann wieder auf wichtiges konzentrieren: Sachen schön machen!

Digitalisierung, ein Thema, das heutzutage viel durch das Internet schwingt. Und zu Recht, wie wir hier bei Ye Olde Mason meinen. Denn wenn die Mittel fehlen, sich zu den Museen zu begeben, dann sollen die verdammten Museen doch zu einem kommen.

Adolf Wagner, Huldigung der Kasseler Mädchenschulen an Kaiser Wilhelm I. auf dem Friedrichsplatz, 1878, Museumslandschaft Hessen Kassel; Quelle: www.malerei19jh.museum-kassel.de

Adolf Wagner, Huldigung der Kasseler Mädchenschulen an Kaiser Wilhelm I. auf dem Friedrichsplatz, 1878, Museumslandschaft Hessen Kassel; Quelle: http://www.malerei19jh.museum-kassel.de

Einen weiteren Schritt in diese Richtung geht jetzt, wie heute berichtet, die Museumslandschaft Hessen Kassel, indem sie ihren Bestandskatalog der Malerei des 19. Jahrhunderts online stellen. Wir meinen, ein Besuch wert: Jedes Gemälde, wie z.B. obiges von Adolf Wagner, ist mit Beschreibung und Literatur vorhanden. Ideal um sich einen Überblick über die deutsche Malerei des 19. Jahrhunderts zu verschaffen, besitzt die MHK doch nette Beispiele für Landschafts– und Porträtmalerei.