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  • eine Arbeit über den Umgang von Architekten mit alter Bausubstanz, vor allem aber nicht nur in der Moderne. Besonderes Augenmerk auf antike Überreste, siehe B. Tschumis neues Akropolis-Museum, Zumthor, Herzog & De Meuron

  • moderne Glasmalerei von Künstlern, die eigentlich nicht aus diesem Medium kommen. Beispiele natürlich Richter im Kölner Dom, Brice Marden bei der Wiesbaden-Ausstellung.

siehe auch:

… bei Langeweile I

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Falls einem wirklich einmal langweilig sein sollte (muhahah), dann könnte man ja eines der folgenden Projekte anfangen:

– Das Aufkommen eines Platzes als Vorplatz eines Tempels. ich denke hier vor allem an die römischen Kaiserfora, also das Forum iulium und das Augustusforum, aber auch an das Traiansforum, an dem die Basilica Ulpia die Funktion des Tempels übernimmt. es gibt da eine Textstelle zum Bau des Forum Iuliums, die Caesar bescheinigt, diese Praxis von orientalischen Vorbildern zu übernehmen.

– Dieses Charakteristika von absoluten Herrschaftsformen, dass der Herrscher einen Platz betreten kann oder auch nicht. Sie haben die Möglichkeit, oder auch das Recht, die Öffentlichkeit zu meiden. dadurch werden sie vom Rest separiert oder geradezu über ihn erhoben. Beispiele hier wären Caligulas Brücke vom Palatin auf das Kapitol, oder in gewissem Sinne auch Vasaris Korridor in Florenz.

– Allgemein die Aufwertung von Städten durch Plätze, im Sinne der bekannten Herodot-Stelle.

– Das große und bisher nicht besonders beachtete Feld der Pflasterungen von Plätzen: Durch Materialien, Muster wird eine Zonierung, eine 2-Dimensionale Gliederung eines Platzes hervorgerufen. Es geht um bewusste Verschiedenheit bzw. Gleichheit zwischen innen und außen. Daneben spielen hier auch Abschrankungen eine Rolle (Nachrichten vor allem physisch durch Pfostenlöcher und literarisch durch entsprechende Überlieferung).